Eileen Menz
 
Energieeffizient mit Sinn und Verstand

Förderung

Sie möchten eine Solaranlage für Brauchwassererwärmung errichten oder eine Biomasseheizung bzw. eine Wärmepumpe?

Für Bestandsgebäude gibt es hierfür Zuschüsse vom BAFA für:

  • die Errichtung einer Solaranlage für Brauchwassererwärmung.
  • Die Errichtung einer Solaranlage für Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung
  • Die Errichtung einer Biomasseheizung auf Basis von Pellets oder Holzvergaserkessel
  • Die Errichtung einer Wärmepumpe.

Hierfür sind entsprechende Mindestanforderungen an die Effizienz der Anlage einzuhalten. Welche Anlage für Sie geeignet ist, erläutere ich Ihnen gern in einem Beratungsgespräch.

Eine Wärmepumpe empfehle ich generell nur im Zuge einer Komplettsanierung und in Kombination mit einer Flächenheizung - z.B. einer Fußbodenheizung.

Link zum BAFA - Heizen mit erneuerbaren Energien

 

Förderung vom BAFA gibt es auch für die nachträgliche Optimierung bestehender Heizungsanlagen. Auch hierzu berate ich Sie gern.

 Link zum BAFA - Optimierung bestehender Heizungsanlagen

 Für Neubauten gibt es Förderung von der BAFA  z.B. für Solaranlagen nur unter bestimmten Bedingungen.

 

Auch für eine Energieberatung mit ausführlichem Bericht für Sie sinnvoller Maßnahmen - als Gesamtpaket oder als aufeinander aufbauende Einzelmaßnahmen - erhalten Sie beim BAFA Förderung - als Zuschuss-  über das Programm BAFA-Vor-Ort-Beratung. In diesem Zuge kann z.B. ein für Sie individuell zugeschnittener Sanierungsfahrplan erstellt werden. Auf dieser Basis können Sie Ihre individuelle Sanierung für Ihr Haus - auf Ihre Bedingungen angepasst - planen. 

Link zum BAFA - Energieberatung für Wohngebäude 

 

Für die Energetische Sanierung Ihres Hauses - Einzelmaßnahmen oder als Komplettsanierung stehen Ihnen

Das Zuschussprogramm wird oft z.B.  für die Erneuerung von Heizungsanlagen in Ein- und Zweifamilienhäusern  - als Heizungspaket mit Optimierung der Heizungsanlage und Durchführung des sog. Hydraulischen Abgleichs - genutzt.  Es kann aber auch für eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung plus einer Maßnahme an der Gebäudehülle als sog. "Lüftungspaket" genutzt werden.  Für Heizungs- und Lüftungspaket sind die Zuschüsse höher gegenüber den reinen Einzelmaßnahmen.

Je nach dem, wie gut Ihr Gebäude nach der energetischen Komplett-Sanierung energetisch dasteht, ist der Tilgungszuschuss gestaffelt. 

Für Einzelmaßnahmen stehen Ihnen 50.000 € / Wohneinheit bei der Darlehensvariante zur Verfügung, dafür müssen Anforderungen an die Effizienz der gewählten Maßnahme erfüllt werden.

Gerade bei der Dämmung von Fußboden, Außenwänden oder Dach/oberster Geschossdecke sind die Anforderungen an die U-Werte relativ hoch. Beim Dach sind sie sinnvoll dann umsetzbar, wenn eine Neueindeckung des Daches geplant ist und in diesem Zuge eine Zwischen- und Aufsparrendämmung durchgeführt werden kann, da andernfalls wertvoller Platz verloren geht. Soll das Dach nicht ausgebaut werden, ist eine Wärmedämmung der obersten Geschossdecke Mittel der Wahl.

Planen Sie eine Komplettsanierung, stehen Ihnen pro Wohneinheit sogar 100.000 € zur Verfügung. Hierfür sind für das Gesamtgebäude energetische Anforderungen an die Gebäudehülle (erzielbar durch Wärmedämmung und Fenster-Erneuerung)  und an den Primärenergiebedarf (Nutzung erneuerbarer Energien) gestellt. Diese Anforderungen wurden in verschiedenen Kategorien von "KfW-Effizienzhausstandards" festgelegt. Am einfachsten ist der Effizienzhausstandard 115 zu erreichen. Auch der Effizienzhausstandard 100 - er entspricht Neubaustandard - ist gut erreichbar. Deutlich mehr Dämmstärken und mehr Aufwand für die Gebäudetechnik erfordert der Effizienzhausstandard 55 - der auch den Passivhausstandard bei Sanierung mit umfasst. 

Für Baudenkmäler gelten gemilderte Anforderungen an Gebäudehülle und Gebäudetechnik.

 

Für die Qualitätssicherung bei Planung  und Umsetzung der Einzelmaßnahmen bzw. der Komplettsanierung erhalten Sie einen Zuschuss von 50 % des Brutto-Honorars des Planers über das KfW-Programm 431 - Zuschuss Baubegleitung.

Die anderen 50% des Planer-Honorars können Sie auf die Programme 151 (Komplettsanierung zum Effizienzhausstandard oder 152 (Einzelmaßnahmen) bzw. das Zuschussprogramm 430  anrechnen.

 

 Auch für Neubau erhalten Sie von der KfW ein zinsvergünstigtes Darlehen (KfW Programm Nr. 153 - Energieeffizient bauen)  mit Tilgungszuschuss, wenn Sie den KfW-Effizienzhausstandard 55 oder 40 bzw. 40 plus erreichen.  Für die Planung Ihres KfW-Effizienzhauses steht Ihnen zusätzlich der Zuschuss (KfW-Zuschuss Nr. 431) für Planung und Baubegleitung zur Verfügung.

Der KfW-Effizienzhausstandard 40 plus umfasst ein Zusatzpaket bestehend aus einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, einer Photovoltaikanlage und einem Batteriespeicher. Planen Sie z.B. ein Passivhaus, ist dies mit KfW-Fördermitteln förderfähig, ebenso wie bei einem sog. Sonnenhaus. 

 Die genaue Höhe der Zuschüsse entnehmen Sie bitte den Internetseiten der BAFA bzw. der KfW.

 

Gern berate ich Sie individuell, welche Förderungen Sie für Ihre Vorhaben in Anspruch nehmen können.